{"id":44,"date":"2014-01-05T20:44:02","date_gmt":"2014-01-05T20:44:02","guid":{"rendered":"https:\/\/wizardly-lumiere.148-251-177-82.plesk.page\/?p=44"},"modified":"2014-01-05T20:44:02","modified_gmt":"2014-01-05T20:44:02","slug":"johann-friedrich-benzenberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wizardly-lumiere.148-251-177-82.plesk.page\/?p=44","title":{"rendered":"Johann Friedrich Benzenberg"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-43\" src=\"https:\/\/wizardly-lumiere.148-251-177-82.plesk.page\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/233826a67be66a810b23a263230da62e.jpg\" alt=\"\" width=\"202\" height=\"265\" \/><\/p>\n<p>Johann Friedrich Benzenberg<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>.. der D\u00fcsseldorfer Astronom.<\/p>\n<p>Nach meiner Ansicht, die ich von der Wissenschaft und von meinem Ich habe, glaube ich am meisten mit genauen Beobachtungen ausrichten zu k\u00f6nnen, und zwar in solchen Kapiteln der Physik und Astronomie, wo man bis jetzt nur beil\u00e4ufig genaue hat.<\/p>\n<p>So umrei\u00dft im Jahre 1809 ein junger Forscher in Bescheidenheit sein Werk und seine Aufgabe, nur im Experiment die Erkenntnis suchend, bleibt er jeder Spekulation abhold. Kein Lexikon nennt heute mehr seinen Namen, seine wissenschaftliche Arbeit ist fast vergessen, und von seiner Bedeutung als Politiker ist nichts mehr bekannt. Sein letztes Werk, dass er der Stadt D\u00fcsseldorf vermachte,(Sternwarte in Bilk), ging im Krieg unter.<\/p>\n<p>Das Geburtshaus Benzenbergs (evangelisches Pfarrhaus) in Sch\u00f6ller bei Dornap.<\/p>\n<p>&#8211; Im Jahre 1777 tr\u00e4gt der Pfarrer Heinrich Benzenberg in das Kirchenbuch der reformierten Gemeinde Sch\u00f6ller im Bergischen Land folgende Angaben ein: Den 17ten Mai ist getauft Joh. Friedrich Benzenberg, ehelicher Sohn von mir H. Benzenberg, Prediger hierselbst und Johanna Elisabeth Fries. Gevattern waren Joh. Benzenberg, (&#8230;)<\/p>\n<p>&#8211; Zuerst studiert er Theologie (Universit\u00e4ten Herborn\/Marburg), erkennt aber, dass er etwas anderes m\u00f6chte. 1797 bezieht er die Universit\u00e4t G\u00f6ttingen, um sich dort den Studien der Mathematik, Physik und Astronomie zu widmen.<\/p>\n<p>&#8211; 1798 widmet er sich der Beobachtung der Sternschnuppen. Benzenberg u. Brandes ver\u00f6ffentlichten ihre Ergebnisse in Hamburg (1800): Versuche, die Entfernungen, die Geschwindigkeit und die Bahnen der Sternschnuppen zu bestimmen. So lautet der Titel der Dissertationsschrift Benzenbergs: De determinatione longitudinis geographica per Stellas transvolantes, die 1800 in Duisburg erscheint. Das Tragen von Uhren ist selten, und so empfiehlt Benzenberg in seiner Dissertationsarbeit f\u00fcr die Zeitmessung die Benutzung der Sternschnuppen.<\/p>\n<p>&#8211; Benzenberg ist danach als Lehrer am Rudolphischen Erziehungsinstitut in Hamburg t\u00e4tig (1800-1802). Im Jahre 1802 erscheint eine neue Auflage seiner Dissertationsschrift. Als Kopernikus seine neue Lehre vom Aufbau der Welt verk\u00fcndete, wurde ein Haupteinwand gegen die Rotation der Erde erhoben und namentlich von Tycho Brahe und Riccioli vertreten. Die L\u00f6sung dieses Problems war erst m\u00f6glich, als Newton die Grundlage der Theorie entwickelt hatte. Die Royal Society hatte bald nach dieser Ver\u00f6ffentlichung ihren Sekret\u00e4r Hooke mit der Nachpr\u00fcfung beauftragt. Es gab aber kein befriedigendes Resultat, da die Fallh\u00f6hen zu gering waren. Benzenberg nahm die Versuche wieder auf und fasst die Ergebnisse in einer Abhandlung zusammen, die 1804 in Dortmund erscheint: Versuche \u00fcber das Gesetz des Falles, \u00fcber den Widerstand der Luft und \u00fcber die Umdrehung der Erde.<\/p>\n<p>&#8211; 1803: Er wird Mitarbeiter des Westf\u00e4lischen Anzeigers. Hier nimmt er speziell Stellung zu den Vorbereitungen und Durchf\u00fchrungsarbeiten einer Landesvermessung in den bayerischen Landen, zu denen auch die bergische Heimat z\u00e4hlt.<\/p>\n<p>&#8211; Seit 1593 waren die Steuerkataster nicht mehr ge\u00e4ndert worden. Doch eine neue Absch\u00e4tzung\/Vermessung war n\u00f6tig: Zur Leitung dieser Arbeiten war der Generallandmesser Buschmann bestimmt, der dies jedoch nur in allzu ungen\u00fcgender Form einer L\u00f6sung zuf\u00fchrt, so dass sich Benzenberg auf Grund seiner Fachkenntnisse berufen f\u00fchlt, 1803 in zwei Aufs\u00e4tzen hierzu Stellung zu nehmen. Um eine gute Karte des Landes zu erhalten, sei eine Triangulierung erforderlich. Die schlechten Ergebnisse der vorigen Arbeiten seien durch Nachl\u00e4ssigkeit des vorigen Leiters entstanden &#8211; dem er sogar Ungleichheit der benutzten Ma\u00dfst\u00e4be nachwies. Der angegriffene Beamte verfasst eine scharfe Einspruchserkl\u00e4rung im Anzeiger \u2013 jedoch wirkungslos.<\/p>\n<p>&#8211; Unter den Wissenschaftlern wird der Name Benzenberg mit Anerkennung genannt, das Pariser Bulletin des sciences nennt ihn mit Auszeichnung. Er aber will nicht fern seiner Heimat leben, und so lehnt er auch die Stelle des zweiten Astronomen an der Akademie zu Petersburg ab, die mit 1000 Rubel zu haben ist.1804 besucht er Paris, um dort Cuvier, La-voisier, Lalande und andere Lehrer zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>&#8211; 1805: Der Minister Hompesch beruft ihn im Auftrage des Kurf\u00fcrsten von Bayern zum Leiter der Landesvermessung und auch zum Professor f\u00fcr Naturkunde und Astronomie am D\u00fcsseldorfer Lyzeum. Durch den Lehrplan des Grafen Goltstein im folgenden Jahre als kurf\u00fcrstliche Schule neu gestaltet, geriet sie dann immer weiter in Verfall, 1803 wurde sie dann v\u00f6llig aufgel\u00f6st.Die gro\u00dfe Tradition und Vergangenheit dieser alten Schule f\u00fchrt jedoch bald zu einer Wiedererstehung, am 20. November 1805 wird sie als weltliches Lyzeum wieder er\u00f6ffnet. Das alte Jesuitenkloster war inzwischen f\u00fcr Regierungszwecke in Anspruch genommen worden, so dass die neue Schule in das von den Franziskanern bewohnte, ger\u00e4umige Kloster an der Citadellstia\u00dfe verlegt wird. Nach seinem Amtsantritt bezieht er die auf dem Dache des alten Jesuitenkollegs befindliche kleine Sternwarte, die inzwischen g\u00e4nzlich verwahrloste war. Die Landmesser erhalten unter seiner Leitung eine gr\u00fcndliche Ausbildung, deren Grundlagen er in einem Lehrbuch zusammenfasst: Lehrbuch der praktischen Geometrie f\u00fcr die Feldmesser des Herzogtums Berg. Fr\u00fcher nur mit Winkelkreuz und Rute arbeitend, werden sie jetzt in die Triangulierung eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p>&#8211; Nach dem Frieden von Pre\u00dfburg am 24. Dezember 1805 hat der zum K\u00f6nig von Bayern ernannte Kurf\u00fcrst im Januar 1806 das Herzogtum Berg an Napoleon abgetreten. J. Murat zieht nunmehr am 26. M\u00e4rz 1806 als neuer Landesherr in D\u00fcsseldorf ein. Sein Finanzminister begn\u00fcgt sich mit einer einfachen Statistik der Grundst\u00fccke als vorl\u00e4ufigem Kataster &#8211; die Vorschl\u00e4ge Benzenbergs werden nicht mehr ber\u00fccksichtigt, die Landesvermessung wird eingestellt. Wegen der mit dieser verbundenen h\u00e4ufigen Reisen hatte er bereits seine Lehrt\u00e4tigkeit am Lyzeum im Laufe von 1806 einstellen m\u00fcssen, wird aber f\u00fcr den Lehrstuhl f\u00fcr Astronomie an einer Universit\u00e4t vorgesehen. Auch diese Pl\u00e4ne werden durch den Gang der Ereignisse nicht zur Durchf\u00fchrung gelangen.<\/p>\n<p>&#8211; Als 1808 sich erneut die Notwendigkeit einer Katastrierung ergibt, wird Benzenberg wieder aufgefordert, \u00fcber den Stand der Vermessungsarbeiten zu berichten. Als er jedoch im Zuge der Vorbereitungen von einer Reise nach Hamburg, wo er neue Instrumente besorgt, zur\u00fcckkehrt, ist wieder einmal eine \u00c4nderung in der Regierung eingetreten. Das Gro\u00dfherzogtum Berg tritt unter die direkte Verwaltung Napoleons. Der kaiserliche Kommissar Beugnot h\u00e4lt das Kataster f\u00fcr ein \u00fcberfl\u00fcssiges Unternehmen, die Landesvermessung wird eingestellt.<\/p>\n<p>&#8211; Am 1. November 1807 heiratet er Charlotte Platzhoff. Sie leben in einer kleinen Sternwarte ein leider nur kurzes Ehegl\u00fcck. Schon bald macht sich ein Brustleiden bei der Frau bemerkbar, am 9. Januar 1809 stirbt sie. Kurze Zeit darauf, am 25. M\u00e4rz 1809 verliert Benzenberg auch seinen Vater. Er kauft sich ein Privathaus auf der Hohen Stra\u00dfe, auf dessen Dach er eine neue Sternwarte einrichtet. Der Krankheit, der seine Frau erlegen ist, scheint auch ihn selbst ergriffen zu haben. Die \u00c4rzte raten zu einem Kuraufenthalt in der Schweiz &#8211; er begibt sich 1810 dorthin. Auf seinen umfangreichen Wanderungen, von denen er berichtet, f\u00fchrt er H\u00f6henmessungen mit dem Barometer durch. Nach seiner R\u00fcckkehr in die bergische Heimat scheint durch den Besuch Napoleons in der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf im Jahre 1811 noch einmal der alte Vermessungsplan neue Gestalt zu gewinnen. Die Vorarbeiten kommen jedoch auch diesmal nicht \u00fcber die ersten Verhandlungen hinaus. Des Lebens in der Regierungsstadt ist \u00fcberdr\u00fcssig geworden: Mit unseren Ministern konnte ich nicht mehr leben, Beugnot sprach wie jemand, der anders ist wie gescheite Leute, Nesselrode \u2014 nun von einem gest\u00fcrzten Minister muss man nichts B\u00f6ses mehr sagen &#8230;<\/p>\n<p>&#8211; Er kauft im Fr\u00fchjahr 1812 mit seinem Onkel Platzhoff das fr\u00fchere Klostergut Br\u00fcggen bei Kempen. Dort richten sie eine Zuckerfabrik ein, da auf Grund der Kontinentalsperre kein \u00fcberseeischer Zucker nach Deutschland eingef\u00fchrt werden kann. Am 8. November 1813 flieht Beugnot vor den Befreiungsarmeen auf das linke Rheinufer und kehrt endlich nach Frankreich zur\u00fcck, der Zusammenbruch des Napoleonischen Reiches f\u00fchrt zum Niedergang der Zuckerfabrik. 1814 vermietet Benzenberg sein Wohnhaus in der Stadt endg\u00fcltig und zieht mit seiner Mutter auf das l\u00e4ndliche Gut. Deutschland ist der offene Markt, auf dem jeder Ausl\u00e4nder seine Waren feilbieten kann, ohne Standgeld zu bezahlen. So tritt Benzenberg \u00f6ffentlich f\u00fcr die Niederlegung der Zollmauern und Errichtung eines Reichszolles an der Grenze des gemeinschaftlichen Vaterlandes ein. Mit seinen Ver\u00f6ffentlichungen aber f\u00fchrt ihn sein Weg wieder in das \u00f6ffentliche Leben und den Widerstreit der Meinungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&#8211; 1815 betritt er zum zweiten Mal Paris. In seinem befreiten Vaterlande ergreift er die sich jetzt bietende Gelegenheit, f\u00fcr eine neue Staatsreform zu k\u00e4mpfen. Noch in Paris erscheinen unter den Einfl\u00fcssen der Arbeiten des Wiener Kongresses die W\u00fcnsche und Hoffnungen eines Rheinl\u00e4nders. Auf Grund der g\u00fcnstigen Aufnahme dieser Schrift in einem weiten Leserkreise sowie auch&#8216; an h\u00f6chster Stelle wird er von Generalgouverneur Sack zum Mitglied der Kommission berufen. Daraus erw\u00e4chst f\u00fcr Benzenberg die Verpflichtung, sich eingehender als bisher mit Verfassungsfragen zu besch\u00e4ftigen, wobei ihm seine Arbeiten an der G\u00f6ttinger Universit\u00e4t eine wertvolle Hilfe sind.<\/p>\n<p>&#8211; 1815\/16 widmet er sich in Br\u00fcggen ernsten Verfassungsstudien.Er begleitet den General, nachdem dieser 1816 das Kommando der Rheinarmee niederlegt, wo er seine zweite politische Schrift \u00fcber Verfassung niederschreibt, die in Dortmund erscheint. Von Teplitz f\u00fchrt ihn der Weg \u00fcber Breslau, nach Berlin, dort wird die Einberufung des Verfassungskomitees erwartet. Hier kn\u00fcpft er bald Verbindungen zum Staatskanzler Hardenberg und anderen Mitgliedern der Regierung an. Die Auseinandersetzungen \u00fcber die beiden ersten Schriften f\u00fchren wieder zu gr\u00f6\u00dferer publizistischer T\u00e4tigkeit im Westf\u00e4lischen Anzeiger, an dem Benzenberg schon einmal mitgearbeitet hatte. Seit 1817 ist er Mitarbeiter des Deutschen Beobachters, der in Hamburg erscheint. Vom Innenminister Schuckmann erh\u00e4lt er den Auftrag, einen Plan zur Errichtung einer neuen rheinischen Universit\u00e4t auszuarbeiten, die 1818 in Bonn er\u00f6ffnet wird.<\/p>\n<p>&#8211; Mit dem Wiedererstarken der alten preu\u00dfischen Regierungsform wird die Verfassungsarbeit hinausgez\u00f6gert. Die Burschenschaft verbrennt sein Verfassungswerk, weil Zuviel vom Adel drin st\u00e4nde. In einer Schrift \u00fcber das Regierungsprogramm Hardenbergs legt er den Keim zu dessen Dienstentlassung durch Friedrich Wilhelm III., die Schrift wird f\u00fcr Preu\u00dfen verboten. In loyalster Gesinnung zeichnet er das Leben seines K\u00f6ings in Friedrich Wilhelm III., doch auch dieses Buch erregte den Unmut des Monarchen. Bei der Regierung in Ungnade gefallen, hatte er auch Anerkennung in der \u00d6ffentlichkeit verloren. Benzenberg zieht sich resigniert aus dem politischen Leben zur\u00fcck. Die L\u00f6sung der Verfassungsfrage war f\u00fcr die n\u00e4chste Zukunft ausgeschlossen. Zwangsl\u00e4ufig mussten die Ergebnisse der letzten Verordnungen zu den Ereignisse des Jahres 1848 und \u00fcber diese hinweg endlich zur Geschichte unserer Tage f\u00fchren.<\/p>\n<p>&#8211; Im Anschluss an seine bekannten Fallversuche f\u00fchrt er nun Berechnungen der Balu geschossener Kugeln durch. Zu diesem Zwecke veranstaltet er Schie\u00df\u00fcbungen auf der Heide bei Br\u00fcggen. Schon kurz nach Aufnahme dieser Experimente trifft ihr am 1. Februar 1824 eine Kugel in die linke H\u00fcfte, als er Untersuchungen \u00fcber den Streuungskegel anstellt. Erst 1830 soweit wieder gesund. Noch einmal besch\u00e4ftigt Benzenberg das Problem der Sternschnuppen. Neben anderen, weniger bedeutenden Schriften nimmt er noch einmal Stellung zur Finanzpolitik der Regierung. In einem kleinen, als Handschrift erscheinenden B\u00fcchlein Die Gemeindeausgaben der St\u00e4dte D\u00fcsseldorf, Elberfeld, Koblenz, Trier, Berlin und Paris, das 1833 erscheint, ver\u00f6ffentlicht er \u00dcbersichten, um die Klagen \u00fcber die H\u00f6he der Gemeindelasten als unbegr\u00fcndet nachzuweisen. Friedrich Wilhelm III., dem er ein Exemplar dieser Schrift zugestellt hat, versichert ihm erneut seiner Huld und verleiht ihm in Anerkennung seines patriotischen Sinnes den roten Adlerorden IV. Klasse.<\/p>\n<p>&#8211; Ein Schlaganfall folgt und zudem stirbt 1841 seine Mutter. An seinem Lebensabend, bald 70 Jahre alt, f\u00fchrt er endlich jenen Plan durch, den er beim Tode seiner Frau gefasst hatte: Am 2. August 1843 kauft er von Notar Weiler 2 Morgen und 63 Ruthen Land in dem kleinen \u00d6rtchen Buk, und errichtet hier eine Sternwarte, die er zu Ehren seiner so fr\u00fch verstorbenen Frau Charlottenruhe nennt. Er r\u00fcstet sie mit den wichtigsten Instrumenten und Ger\u00e4ten aus, die zur Beobachtung der Sternschnuppen und Aufsuchung der kleinen Planeten erforderlich sind und beruft Friedrich Julius Schmidt aus Hamburg zu seinem wissenschaftlichen Assistenten. Mitten im Aufbau dieses letzten Werkes, schlie\u00dft Johann Friedrich Benzenberg am 7. Juni 1846 die Augen.<\/p>\n<p>&#8211; Die Sternwarte vermachte er der Stadt D\u00fcsseldorf, unter seinen Nachfolgern wurde sie weit \u00fcber die Grenzen der Heimat und des Vaterlandes bekannt. Nach seinem Tod im Jahre 1937 wurde der Posten eines Sternwartes nicht mehr besetzt, die Geb\u00e4ude wurden anderen Zwecken zugef\u00fchrt. Vollends zerst\u00f6rten die Bombenn\u00e4chte des Krieges das Werk, und heute steht der Pfeiler mit dem im Jahre 1777, aus Anlass der Wiederkehr des 100. Geburtstages Benzenbergs, neu angeschafften, heute angebrannten Refraktors, neben D\u00fcsseldorfs \u00e4ltestem Bauwerk, der kleinen romanischen Basilika St. Martin, als einziges Sternwartdenkmal der Welt, zum Ruhme Benzenbergs, Robert und Wilhelm Luthers.<\/p>\n<p>Im Norden der Stadt auf einem stillen Friedhof zeigt ein wei\u00dfes Marmordenkmal mit der Aufschrift Benzenberg die letzte Ruhest\u00e4tte dieses bedeutenden Mannes.<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Johann Friedrich Benzenberg<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":43,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"categories":[25],"tags":[],"class_list":["post-44","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-grosse-bilker-namen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wizardly-lumiere.148-251-177-82.plesk.page\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wizardly-lumiere.148-251-177-82.plesk.page\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wizardly-lumiere.148-251-177-82.plesk.page\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wizardly-lumiere.148-251-177-82.plesk.page\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wizardly-lumiere.148-251-177-82.plesk.page\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=44"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wizardly-lumiere.148-251-177-82.plesk.page\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/44\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wizardly-lumiere.148-251-177-82.plesk.page\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/43"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wizardly-lumiere.148-251-177-82.plesk.page\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=44"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wizardly-lumiere.148-251-177-82.plesk.page\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=44"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wizardly-lumiere.148-251-177-82.plesk.page\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=44"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}