
eine analytische Komödie mit Jochen Busse
25. Februar bis 26. April 2015 im März: 25. bis 28. Februar 2015 täglich, 20 Uhr, Sonn- und Feiertag 18 Uhr
Zusatzvorstellung: Mittwoch, 11. März, 16 Uhr und 20 Uhr
FREMDE VERWANDTE eine analytische Komödie von René Heinersdorff mit
Jochen Busse, Marianne Rogée, Simone Pfennig, Jeannine Burch, Thomas Gimbel, Marko Pustisek
Wenn der Sohn älter ist als die (Stief-)Mutter und der Liebhaber jünger als die Tochter, kann es vorkommen, dass man den Bruder für den Enkel des Vater hält und die Schwester für die Großmutter des Sohnes. Aber zum Glück gibt es ja den staatlich geprüften „Lebensberater“ Kai, der in diesem postmodernen Beziehungschaos die Übersicht behält – oder auch nicht.
Sechs Menschen stehen gerade an einem Wendepunkt in ihrem Leben und fragen sich, wie es weitergeht. Es wird gemenschelt und gemauschelt, das Glück wird gejagt, die Trennung vollzogen, die Windel gewechselt.
Da ist Heinz, ein rüstiger Silver Ager, dessen vierjähriger Sohn immer UNO spielen will und das I-Phone besser bedient als sein Vater. Da ist Marita, die ihren zwanzig Jahre jüngeren Liebhaber abserviert, weil er ihr mit 53 zu alt ist. Da ist Nicole, die sich mit ihren 49 Kilo für zu dick hält – zumindest an den Ohrläppchen. Und da ist Sonja, die Kindergärtnerin mit plötzlichem Kinderwunsch. Jeder für sich, sind sie doch zusammen – irgendwie ein bisschen verrückt.
In dieses Kaleidoskop der Wünsche und Hoffnungen, der Macken und Schrullen taucht der Autor René Heinersdorff ein und strickt daraus eine locker-leichte Komödie ganz im Stile von Woody Allen. „Wir sind doch zusammen“ ist eine Sitzung auf der Psychiatercouch nur eben im Theatersessel und mit Lachgarantie.
(Hinweis: Ursprünglich war die Komödie unter dem Titel „Der Pantoffel-Panther“ angekündigt. Bereits verkaufte Karten behalten ihre Gültigkeit.)